Mieter
Die von der KIS begleiteten Wohngemeinschaften sind vom Betreuungsansatz auf ältere und hochbetagte Menschen mit Demenz ausgerichtet.
Der Kontakt zur Wohngemeinschaft bzw. die Entscheidung für den Einzug entsteht aus unterschiedlichen Lebenssituationen:
- Allein Lebende bewältigen bei bekannter Demenzdiagnose den Alltag zu Hause nicht mehr ohne Hilfe oder neigen zu gefährdenden Verhaltensweisen.
- Pflegende Ehe- oder Lebenspartner sind alters- oder gesundheitsbedingt den Belastungen der Versorgung nicht mehr gewachsen.
- Während eines Krankenhausaufenthaltes wird bei alleine Lebenden eine bislang unerkannte und dennoch weit fortgeschrittene Demenz festgestellt. Eine Entlassung nach Hause scheint nicht mehr verantwortbar.
KIS ist es wichtig, dass sich die Mieter in der Wohngemeinschaft wohlfühlen und das Betreuungskonzept für sie geeignet ist. Es wird deshalb ein umfassendes Aufnahmeverfahren durchgeführt, in dem die Demenz bedingten Einschränkungen getestet und verschiedene Verhaltensaspekte erörtert werden. Zudem wird eine fachärztliche Demenzdiagnose eingeholt.



